Unser Karriere-Ratgeber

Weiterbildung - Ein nie endender Kreislauf

Wer die Hoffnung hatte, dass er nach abgeschlossener Ausbildung oder Studium nie wieder lernen müsse, der wird in den meisten Fällen enttäuscht! Denn sowohl Selbstständige als auch Angestellte müssen, um auf dem Wirtschaftsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben, sich immer wieder weiterbilden. Gerade in IT-und Medienbranchen, in denen die Technologie immer wieder modernisiert und weiter ausgebaut wird, steigen auch gleichzeit die Anforderungen im Beruf und Alltag. Dass Weiterbildung im Zeitalter des Internets und der Globalisierung sinnvoll und meist auch unverzichtbar ist, da sind wir uns wohl alle einig. Doch nun stellt sich berechtigterweise die Frage, wie ich meine Zeit neben dem Beruf sinnvoll in meine Weiterbildung nutzen kann und welche Möglichkeiten sich bieten.
“Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.” (Philip Rosenthal)

Spezialisierung auf einen Bereich

Wer in seinem Spezialfach der Spezialist ist, dem fällt es einfacher mit der Zeit zu gehen und immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Es wird wohl kaum möglich sein, sich in allen Bereichen hervorragend auszukennen und immer up to date zu sein. Daher sollte man sich einen Bereich der Arbeit suchen, der einem am meisten Spaß bereitet und in dem man sich gut auskennt. Dann bereitet es auch Freude, auch mal einen theoretischen Fachbericht zu lesen (und am besten sich auch einzuverleiben).

Weiterbildung als Chance sehen

Die Weiterbildung sollte als eine Chance gesehen werden, in sein geistiges Kapital zu investieren. Sie verbessern nicht nur die beruflichen Aufstiegschancen und erleichtern uns Arbeitsschritte. Sie sollten auch immer als eine Möglichkeit gesehen werden, seine eigenen Interessen und Fähigkeiten auszubauen und somit auch den eigenen Horizont zu erweitern. Zudem wird auch der doch oft schon routinierte Arbeitsalltag ein wenig belebt und die kleinen Lernerfolge führen oft zu einer persönlichen Befriedigung.

Unbewusste Weiterbildung

Viele Erkenntnisprozesse finden statt, ohne dass wir uns dessen überhaupt bewusst werden. In Gesprächen, zum Beispiel, eignen wir uns Wissen an, ohne dass wir es vielleicht überhaupt als Ziel hatten und uns dessen bewusst sind. Bei der täglichen Arbeit treffen wir immer wieder auf neue Herausforderungen und generieren Lösungswege. Mit der Zeit häuft sich durch diese Erfahrungen praktisches Wissen an. Dem impliziten Lernen steht das explizite Lernen gegenüber. Bei diesem nehmen wir bewusst Informationen auf und verarbeiten diese, wie es beim Lesen von Texten beispielsweise der Fall ist. Titelbild: Fotolia.com - © mindscanner