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Wie Du als Student eine günstige WG-Wohnung findest

Ein Studium zu beginnen bedeutet für viele gleichzeitig selbstständiger zu werden und sich auch von Hotel Mama zu verabschieden. Dabei wird einem der Einstieg in den neuen Lebensabschnitt jedoch gerade in Großstädten, durch schwierige Wohnungslagen nicht leicht gemacht. Was sollten Studienanfänger bei der Wohnungssuche also zu beachten?

Trotz Mietpreisbremse eigene Wohnung häufig zu teuer

Viele Erstsemester stehen vor dem Problem, dass die Zusagen zum Wunschstudiengang häufig erst sehr spät verkündet werden. Der Bescheid erreicht einen in den meisten Fällen erst einige Wochen vor Semesterbeginn. Da nicht jeder die Möglichkeit hat in seiner Heimatstadt zu studieren, ist es für etliche meist äußerst kompliziert in der kurzen Zeit eine Wohnung in der neuen Stadt zu finden. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten die schwierige Anfangszeit zu überbrücken und schließlich an die passende Wohnung zu gelangen. Nicht nur Studenten haben es schwer in Ballungsgebieten wie Hamburg, Berlin oder München eine Wohnung zu finden, doch gerade diese haben häufig eine noch eingeschränktere Auswahl, da sie in der Regel nur wenig Budget zur Verfügung haben. Auch wenn aktuell viel über die sogenannte Mietpreisbremse diskutiert wird, welche regeln soll, dass bei Neuvermietungen die Mieten höchstens um 10% des Preises angehoben werden können, sind die Preise bereits jetzt für viele Studenten zu hoch. Entstanden ist diese Regelung nämlich vorrangig in Hinblick auf den Normalverdiener, nicht etwa den Durchschnittsstudenten.

Alternative Wohnmöglichkeiten für Studenten

Eine preisgünstige Möglichkeit dennoch erstmals in der neuen Umgebung unterzukommen ist es beispielsweise in eine Wohngemeinschaft zu ziehen. Neben dem heute vielleicht etwas altmodisch anmutenden schwarzen Brett in der Uni, gibt es einige Internetportale auf denen man eine breite Auswahl an WGs finden kann. Die womöglich bekannteste und beliebteste Seite für Wohnungsvermittlung unter Studenten ist www.wg-gesucht.de. Auch auf www.studenten-wg.de gibt es einige Angebote. Wer jedoch nicht mit fremden Leuten in eine Wohnung ziehen möchte und auch nicht viel ausgeben kann, für den ist eventuell ein Studentenwohnheim eine gute Alternative. Obwohl es in Ländern wie England und den USA Gang und Gäbe ist mit seinen Kommilitonen direkt auf dem Campus in integrierten Schlafsälen zu leben, nutzt diese Möglichkeit in Deutschland nur etwa jeder zehnte Student. Dazu sollte jedoch gesagt sein, dass es hierzulande auch nicht so viele Plätze gibt und die Wartelisten für einen Platz im Studentenwohnheim meist sehr lang sind. Natürlich denkt jeder irgendwann einmal über die eigene Wohnung nach. Mit etwas Glück findet man auch als Student eine bezahlbare. Gerade Wohnungsbaugenossenschaften ermöglichen vielen Menschen niedrige Mieten. In Hamburg und Umgebung ist die SAGA GWG beispielsweise bekannt für sozialen Wohnungsbau. Das Berliner Gegenstück ist die degewo. Allerdings nimmt auch diese Vermittlung sehr viel Zeit in Anspruch. Titelbild: Fotolia.com - ©Ingo Bartussek