Unser Karriere-Ratgeber

Übergang vom Studium zum Beruf

Auch wenn das Studium für viele eine entspannte Zeit ist, die vornehmlich der Selbstfindung dient, sollte man sich Wohl oder Übel schon bevor man den Abschluss in den Händen hält, Gedanken darüber machen in welche Richtung man beruflich gehen möchte. Doch wie genau komme ich letztlich an meinen Traumberuf?

Messen und Networking-Events zur Orientierung

Da nicht jeder seinen Kindheitstraum Feuerwehrmann oder Astronaut zu werden bis in das Erwachsenenalter verfolgt, sollte man sich natürlich zunächst erst einmal einen groben Überblick darüber verschaffen, was der Arbeitsmarkt einem für Möglichkeiten bietet. Um nicht nach dem Studium komplett ohne Beschäftigung dazustehen, ist es ratsam sich spätestens ein Semester vor Abgabe der Abschlussarbeit schlau gemacht oder bestenfalls beworben zu haben. Um sich erstmals zu orientieren sind beispielsweise Berufs- und Karrieremessen ein guter Weg. Bei diesen Veranstaltungen kann man potenzielle, zukünftige Arbeitgeber das erste Mal kennenlernen und sich von diversen Jobangeboten inspirieren lassen. Nicht zuletzt kann man dabei erste Kontakte knüpfen, die einem später die Bewerbung bei den Unternehmen erleichtern. Oftmals werden solche Events auch direkt von den verschiedenen Fakultäten der Universitäten organisiert und angeboten. Es lohnt sich daher im stressigen Unialltag doch ab und zu Augen und Ohren aufzusperren. Zudem bieten manche Unternehmen auch Workshops speziell für Studenten an. Dabei steht vorallem die Interaktivität im Vordergrund. Über diese Workshops wird es Studenten, die sonst hauptsächlich mit trockener Theorie konfrontiert werden, ermöglicht über praktische Weise an die Unternehmen herangeführt zu werden.

Praktische Erfahrung schon während des Studiums sammeln

Wem die Praxis auch sonst wichtiger ist oder wer das zumindest während des Studiums für sich festgestellt hat, dem ist ein Duales Studium zu empfehlen. Je nach Art des Studiengangs und der Hochschule absolviert der Student neben einem klassischen Studium eine gewisse Zeit im Unternehmen in der Berufspraxis gelehrt wird. Daneben gibt es zudem sogenannte Ausbildungsintegrierte duale Studiengänge. Wie der Name schon sagt, wird dem Hochschüler zusätzlich zum Studium eine klassische Berufsausbildung geboten. Normalerweise werden die Absolventen eines Dualen Studiengangs direkt vom Unternehmen übernommen. Eine weitere Möglichkeit während des Studiums Erfahrung im Berufsleben zu sammeln, ist eine Anstellung als Werkstudent. Diese ist vergleichbar mit einem Praktikum, jedoch zeitlich nicht so aufwendig, sodass genügend Zeit für universitäre Verpflichtungen bleibt. Solche Stellen findet man beispielsweise auf Internetseiten wie www.stellenwerk.de.

Gute Aussichten für Absolventen in Deutschland

Auch wenn einem beispielsweise ein duales Studium vieles nach dem Studium beruflich erleichtert, gibt es auch sonst genügend Jobs für Akademiker. Haben sich die Berufsvorstellungen letztlich durch Messen oder andere Networking-Events herrauskristallisiert, bietet besonders die klassische Onlinesuche eine Menge toller Angebote. Denn anders als in vielen EU-Staaten, wie zum Beispiel Spanien, in denen momentan eine sehr hohe Jugendarbeitslosigkeit herrscht, sind die Chancen in Deutschland einen Job zu finden, für junge Akademiker sehr hoch. Zwar können die Bewerbeverfahren durch Hürden wie Assessment Center und Bewerbungsgespräche nach dem Studium viel Zeit und Kraft in Anspruch nehmen, letztlich sind die Aussichten für einen erfolgreichen Übergang von Studium ins Arbeitsleben hierzulande dennoch sehr gut. Titelbild: Fotolia.com - ©eyetronic