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Traumjob in der Tech-Industrie gesucht? 10 Tipps für den perfekten Karrierestart

Es gibt viele Gründe, die einen Job in der Tech-Industrie so spannend machen. Ein optimales Arbeitsklima mit freundlichen, motivierten Kollegen, flexible Arbeitszeiten, kein strenger Dresscode und die Chance einen persönlichen Beitrag für etwas Großes zu leisten. Einen Job in der Tech-Industrie zu bekommen, unterscheidet sich sehr von anderen Branchen. Ob in kleinen Startups oder bekannten Großkonzernen wie Google: Euer Traumjob ist nicht so schwer zu bekommen wie ihr vielleicht denkt. Wir geben euch Tipps worauf ihr achten solltet, damit ihr eure Erfolgschancen erhöhen könnt!

1. Investiert in öffentliche Profile

Da sich die Tech-Industrie intensiv mit neuen Medien beschäftigt, bietet eine gewisse Präsenz in sozialen Netzwerken viele Vorteile. Um zu zeigen, dass ihr euch für diese Branche begeistert, solltet ihr auch Tools und Websites nutzen, die die Tech-Industrie bietet. Ein öffentlicher Facebook-, Twitter- oder LinkedIn-acccount ist daher sehr wichtig, um das Interesse potenzieller Arbeitgeber zu wecken. Eine sympathische und interessante Internetpräsenz ist ein wichtiger Pluspunkt, da die meisten Unternehmen potenzielle Bewerber googlen, um ihnen ein wenig auf den Zahn zu fühlen. Dabei braucht ihr nicht Hunderte oder Tausende von Followern zu haben und jede Stunde neue Posts zu veröffentlichen. Trotzdem solltet ihr Google+ oder Facebook für eure Zwecke nutzen, indem ihr Beiträge oder Links teilt, die euch ansprechen. Fangt am besten damit an interessanten Personen zu folgen, und zu lernen wie sie verschiedene Plattformen nutzen. Sollte ein zukünftiger Arbeitgeber euer Profil ansehen, wird er eure Begeisterung und euer Engagement sicherlich zu schätzen wissen! Achtung: Achtet darauf keine Beiträge zu veröffentlichen, die unangemessenen Inhalt haben. Private Partyfotos oder Bilder von eurem Abendessen gehören nicht in öffentliche Profile!

2. Zeigt was ihr drauf habt!

Je nachdem in welchem beruflichen Arbeitsgebiet ihr tätig seid, könnt ihr neben sozialen Netzwerken auch andere Plattformen nutzen. Als Designer könnt ihr euer Können beispielsweise auf Portalen wie Dribble präsentieren. Entwickler haben die Möglichkeit Arbeitsproben ihrer Coding-Skills auf GitHub zugänglich zu machen. Durch eine optimale Präsentation eurer Portfolios zeigt ihr den Unternehmen eure Qualitäten und weshalb gerade ihr eine Bereicherung seid. Wenn ihr in keine der genannten Kategorien passt, könnt ihr auch in Blogs über branchenspezifische Themen schreiben. Wichtig: Versteckt euch nicht, sondern versucht möglichst euch unter der Flut von Bewerbern hervorzuheben!

3. Sucht euch ein Projekt

Praktische Erfahrung ist ein bedeutender Faktor, der euch viele Türen öffnen kann. Wichtig ist, den Unternehmen zu zeigen, dass ihr euch engagieren könnt. Ob durch studentische Projekte oder die Teilnahme an einem Open-Source-Projekt: handfeste Beweise eurer Fähigkeiten bringen euch viele Vorteile. Dies gilt nicht nur für Entwickler. Auch Leute, die sich für Online Marketing interessieren, sollten rechtzeitig Erfahrung in diesem Bereich sammeln. Durch praktisches Arbeiten beweist ihr, dass ihr über mehr als nur theoretisches Wissen verfügt und könnt euch so gegenüber anderen Bewerbern profilieren.

4. Baut euer Netzwerk aus! Knüpft neue Kontakte!

Dass gute Kontakte für die berufliche Karriere förderlich sind, ist kein Geheimnis mehr. Aus diesem Grund ist es sehr nützlich die richtigen Leute zu kennen. Besucht Events oder Konferenzen der Tech-Branchen um neue Kontakte zu knüpfen oder um anregende Gespräche zu führen. Hört euch um! Auch Informationen in Bezug auf berufliche Perspektiven oder aktuelle Trends können euch weiterbringen.

5. Findet eine Firma für die ihr arbeiten wollt

Viele Firmen unterscheiden sich erheblich voneinander. Manche sind kleine Startup Unternehmen, die keine richtige Marktstrategie verfolgen und andere sind bekannte Großkonzerne, die sich seit Jahren etabliert haben. Hier müsst ihr euch entscheiden wie wichtig euch berufliche Sicherheit bedeutet. Kleine Startups haben den Nachteil, dass sie in manchen Fällen keine besonders guten Finanzierungsmodelle bieten. Dennoch bieten sie im Vergleich zu Großkonzernen, die regelmäßige Kürzungen durchnehmen auch in einigen Fällen mehr Sicherheit. Erkundigt euch deshalb unbedingt über die jeweiligen Business Modelle, um zu vermeiden Teil einer Firmenkultur zu werden, die euch vielleicht zu riskant ist. Versucht euch daher weitesgehend mit eurem Wunsch-Arbeitgeber auseinanderzusetzen und gründlich im Netz zu recherchieren. Auch Beiträge ehemaliger oder aktiver Mitarbeiter sind häufig im Internet zu finden, und bieten eine gute Möglichkeit Näheres über eine Firma in Erfahrung zu bringen.

6. Erstellt einen guten Lebenslauf

Der Lebenslauf ist eines der ersten Dinge, die ein Personaler zu Gesicht bekommt. Daher solltet ihr auf eine angemessene und jobrelevante Präsentation eurer Karriere besonders viel Wert legen. Zu viel Information macht es dem Personaler nicht leicht einen guten Überblick zu haben. Deshalb gilt: Fasst euch kurz! Näheres zu einem optimalen Lebenslauf findet ihr in unserer Artikelreihe “Richtig bewerben” unter “Tipps für den richtigen Lebenslauf”

7. Die erste Kontaktaufnahme

Wenn euer Lebenslauf und eure Bewerbungsunterlagen fertig sind, müsst ihr sie nur noch versenden. Hierbei sind Bewerbungsprozesse von Firma zu Firma unterschiedlich. Informiert euch daher rechtzeitig über die jeweilige Methode. Wichtig: Bleibt immer freundlich und respektvoll auch in Emails! Konzentriert euch außerdem darauf welchen Beitrag ihr für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens leisten könnt und nicht, dass ihr unbedingt einen Job sucht.

8. Das Bewerbungsgespräch

Für Jobs in der Tech-Branche gelten im Grunde die gleichen Regeln, wie für jedes Bewerbungsgespräch. Allerdings solltet ihr ein Auge auf die geltenden Dresscodes haben, um eine falsche Kleiderwahl zu vermeiden. Tipps zu einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch findet ihr HIER.

9. Lasst den Kopf nicht hängen!

Leider gehören Enttäuschungen zum Leben. Gerade im technischen Bereich gibt es viele Branchen, die sehr schnelllebig sind. Hierbei kann der Traumjob nicht nur an andere Bewerber gehen. Auch mit einer Auflösung des Projekts oder einer Verlagerung auf einen anderen Schwerpunkt muss gerechnet werden. Ablehnungen gehören zum Berufsalltag und sollten eher als Chance begriffen werden. Solltet ihr in einem bestimmten Bereich nicht den Anforderungen entsprechen: Lasst euch nicht entmutigen! Ihr könnt dieses Defizit sogar eher als Anreiz nehmen, um euch intensiver mit diesem Feld zu beschäftigen und so für das nächste Jobangebot zu qualifizieren. Tipp: Solltet ihr eine Absage erhalten, fragt nach einer ehrlichen Begründung! Oftmals kann diese Einschätzung für eure zukünftige Karriere sehr wertvoll sein, da sie euch helfen kann euch zu verbessern.

10. Bleibt hartnäckig!

Den passenden Job zu finden, kann einige Zeit dauern. Aber das Warten lohnt sich. Lasst euch keinesfalls von Rückschlägen einschüchtern. Die Tech-Branche bietet viele Gründe, für die es sich lohnt dranzubleiben. Beharrlichkeit zahlt sich oft aus! Titelbild: Fotolia.com - ©contrastwerkstatt